• Fotos von hiepler, brunier,
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
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    Ist Literatur ausstellbar und wenn ja, wie die von Heinrich von Kleist? Im Oktober 2013 eröffnet die neue Dauerausstellung „Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung“ des Kleist-Museums in Frankfurt/Oder.

    Das weltweit einzige Kleist-Museum ist Leben, Werk und Wirkung Heinrich von Kleists gewidmet. Es richtet sich an ein breites Publikum. Biographie, Werk und Wirkung werden in der Betrachtung getrennt. Rezeptionszeugnisse, die nur etwas über ihre eigenen Entstehungsbedingungen und ihre eigene Auseinandersetzung mit Kleists Werk aussagen, werden vorrangig in Sonderausstellungen gezeigt. Die Person Heinrich von Kleists präsentiert sich im zeitgeschichtlichen Kontext in den Räumen des Altbaus, das zeitlose Werk Kleists dagegen in den Räumen des Neubaus.

    Die Darstellung des Kleistschen Werkes beruht auf der Tatsache, dass Literatur erst im Leseprozeß, in der Imagination entsteht. Literatur ist daher unsichtbar und eigentlich unausstellbar; sie läßt sich weder in Büchern oder Manuskripten noch in Rezeptionszeugnissen darstellen. Literatur muß erfahren, erlebt werden – auf einer sinnlichen, emotionalen Ebene, die die Vorstellungskraft der Besucher miteinbezieht. Die Ausstellung lädt die Besucher ein, in Kleists persönliche und literarische Welten zu tauchen und sie für sich zu entdecken.

    Panatom hat in einer Arbeitsgemeinschaft mit szenographie valentine koppenhöfer die Ausstellungsgestaltung konzipiert und umgesetzt. Katalog und Drucksachen sowie das Leitsystem des gesamten Museums wurden ebenfalls durch Panatom realisiert.

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    Für die Dauerausstellung „Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung“ des Kleist-Museums in Frankfurt/Oder haben wir einen interaktiven Ausstellung-Guide konzipiert und umgesetzt.

    Der Ausstellungs-Guide zeigt, dass ein elektronischer Guide im Kontext einer musealen Installation dem Besucher mehr bieten kann als ein klassischer Audio-Guide – und dies auf attraktive Art und Weise: Ziel ist es, Komplexes einfach zu vermitteln.
    Der Guide ist ein intelligentes Tablet, welches den Besucher durch die Ausstellung begleitet. Automatisch wird über eine Sensorik erkannt, welchem Thema sich der Besucher gerade in der Ausstellung widmet.

    Hauptfunktion des Kleist-Guide ist die Bereitstellung von Informationen: Der Guide stellt die verschiedenen Stationen, physische Objekte und Texte der Ausstellung durch zusätzliche Inhalte ergänzend, vertiefend und erweiternd dar.

    Verschiedene Stationen und Objekte einer Ausstellung werden mit Inhalten des Guides verknüpft. Eine auf diese Weise verortete Information wird dem Besucher nur angeboten, sofern er sich im näheren Umkreis aufhält. Die Verortung bedeutet somit eine punktuell-räumliche Limitierung von Wissen.

  • Fotos von schnepp renou
     
     
    Fotos von schnepp renou
     
     
    Fotos von schnepp renou
     
     
    Fotos von schnepp renou
     
     
    Fotos von schnepp renou
     
     
    Fotos von schnepp renou
     
     
    Fotos von schnepp renou
     
     
    1/7 Fotos von schnepp renou

    Das „Urban Hub“ im DAZ in Berlin ist die Ausstellung zum Buch „Urban Living“ das Anfang 2015 erschienen ist. Das Farbspektrum des Buchs (Toolbox) würde an die Wand übertragen und mit ausgewählten Plexi-Projektinfotafeln bespiekt. Die Plazierung der Plexis ist flexible austauschbar/erneuerbar und ist durch ihre Transparenz eine schlichte zweite Ebene schwebend über den XXL-Architektur-Bildwelten. 

    temporäre Ausstellung
    Deutsches Architekturzentrum DAZ

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    Sonderausstellung „Worte, Worte, nichts als Worte. Wortgeschichten von Luther und Kleist.“ im Kleist-Museum. 

    Martin Luthers Werke stehen am Beginn der Entwicklung einer überregionalen deutschen Schriftsprache. Dieser Prozess wurde erst in Heinrich von Kleists Schaffenszeit abgeschlossen. Luthers Sprachmächtigkeit errichtete der deutschen Sprache ein reiches Fundament an Wörtern, Bildern und Stilelementen, das – nach Jacob Grimm – um 1800 "endlich blüthen neuer Poesie" hervorbringen konnte.
    Über Kleist hinaus, der als Verbindungsglied zwischen Neuzeit und Moderne fungiert, verfolgt ein Seitenblick den Weg der Lutherworte in unsere heutige Sprachpraxis: Welchen Veränderungen ist Sprache ausgesetzt? Wie hängen Macht und Sprache zusammen? Welche aktuellen Entwicklungen lassen sich erkennen?

    Die Ausstellung umfasst eine komplexe Rauminstallation, die den Besuchern ein spielerisches (Wieder)Entdecken der lutherischen Sprache und eine interaktive Suche in den Texten erlaubt. Begleitet wird die Ausstellung durch Lesungen, Workshops, Spezialführungen und weitere thematische Veranstaltungen.

    Kuratorin: Barbara Gribnitz, Kleist-Museum
    Gestaltung: Panatom, Berlin

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    Die Stiftung Bauhaus Dessau hat einen offenen  Wettbewerb für die Neugestaltung des Bauhaus Museums Dessau ausgeschrieben.
    Panatom war bei junya.ishigami + associates, Tokyo für die Ausstellungsgestaltung/Szenografie im Team.
    Der Entwurf hat es bis in die zweite Runde/zweite Phase geschafft und war damit bei über 800 Beteiligten unter den letzten 20.

    Architektur junya.ishigami + associates

    Internationaler zweistufiger Wettbewerb
    Ausführliche Wettbewerbsdokumentantion

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    Imitierte Kleist Shakespeare? War Shakespeare das Original und Kleist dessen Kopie? Aber woran erkennen wir Original und Kopie eigentlich? An Hand dieser Fragen beleuchtet die Ausstellung das fast vergessene Verhältnis zwischen diesen beiden Klassikern der Weltliteratur und stellt wertvolle Originale – in materieller Hinsicht: Unikate – und Kopien verschiedener Reproduktionsstufen gegenüber.

    „Shakespeare und Kleist: Genie und Nachahmer?“
    Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

    Kuratorin: Barbara Gribnitz, Kleist-Museum
    Szenographie/Grafik: Panatom, Berlin

  • Fotos von Waldemar Salesski
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
    1/13 Fotos von Waldemar Salesski

    Ausstellungsgrafik für die Schokoaustellung im Museum Ritter in Waldenbuch bei Stuttgart; Eröffnung 2012

    Mit ch_3design (Ausstellungsarchitektur) haben wir 2012 die Schokoaustellung neu gestaltet. Von einfachen Exponatbeschriftungen, einer eigenen Illustrationsreihe bis hin zu farbenfrohen komplexen Grafiken haben wir die Ausstellungsgrafik für dieses „leckere“ Projekt umsetzen dürfen.

  • Fotos von Waldemar Salesski
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
    1/9 Fotos von Waldemar Salesski

    Zum 5-jährigen Jubiläum der Bundesstiftung Baukultur wurde eine temporäre Ausstellung iniitiert, die nicht nur die Stiftungsarbeit abbilden sollte, sondern auch andere Wege der Baukulturvermittlung aufzeigen.

    Panatom hat die Ausstellung im Stiftungssitz gestalterisch konzipiert und umgesetzt. Interaktive Audiostationen im Garten und Foyer des Hauses und ein gelber Pfad durch das Haus bilden das Gerüst der Ausstellung. Tischvitrinen nehmen verschiedene Format der Ergebnise der Stiftungsarbeit auf. Dort ebenfalls integrierte Tabletcomputer geben Imagefilme und Websiten der Stiftung wieder.

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    Zu Lebzeiten sind sie sich nie persönlich begegnet. Mit der Ausstellung „Auf den Knieen meines Herzens. Kleist trifft Goethe" finden die deutschen Dichter Heinrich von Kleist (1777–1811) und Johann Wolfgang Goethe (1749–1832) nun zum ersten Mal virtuell zusammen.

    Mit der Konzeption und Gestaltung des Ausstellungsparcours galt es die Irrwege im Leben von Kleist und die reale Schnittmenge beider zu visualisieren. Auch gibt der Ort, Goethes römisches Domizil am Corso, den Rahmen für eine eigene Ausstellungssprache: eine futuristische „Skulptur der Wege".  Raumgebilde, die modern, hart und spitz die missglückten Lebensetappen des Heinrich von Kleist verbildlichen und als Träger für Exponate, Vitrinen und Ausstellungstexte dienen.

    Kuratorin: Barbara Gribnitz, Kleist-Museum
    Szenographie/Grafik: Panatom, Berlin

  • Fotos von Waldemar Salesski
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
    1/6 Fotos von Waldemar Salesski

    Für das Evangelische Waldkrankhaus Spandau haben wir die Gestaltung der Historischen Dauerausstellung im und vor dem Pavillon des Krankenhauses übernommen. Die Kuration lag federführend in den Händen von Clemens Tangerding von jetzt und einst.

    Die Ausstellungsmodule wurde in Siebdruck auf wetterfeste Fassadenplatten gedruckt und haben so einen sehr eigene Charakter bekommen. Formal haben wir uns an die bestehende Architektur angelehnt. Zusätzlich gibt es Sound und Videomodule die die Geschichte des Krankenhauses noch differnzierter abbilden.

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    Ausstellungskonzept für die Ausstellung der Grafiken von Charlotte E. Pauly im Gerhart Hauptmann Haus Erkner. Die Objekttexte wurden auf einem individualisierten Passepartout jeweils im Rahmen der Grafik eingebunden und haben so die Grundidee auch für Katalog und Einladung gebildet.

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    Für das Haus Wiesenstein im polnischen Riesengebirge haben wir eine neue Dauerausstellung konzipiert, gestaltet und umsetzt. Das Haus wurde außerdem mit einem Orientierungssystemen und Informationstafeln im Innen- und Außenbereich des Gebäudes erweitert. Zur medialen Austattung in der Ausstellung gehören Touch-Computer mit Animationen, Filmen oder Bilderstrecken im Corporate Design des Museumsverbundes Gerhart Hauptmann.