Ist Literatur ausstellbar und wenn ja, wie die von Heinrich von Kleist? – „Rätsel. Kämpfe. Brüche.“ Das Kleist-Museum widmet sich dem Leben und Werk des in Frankfurt (Oder) geborenen Dichters Heinrich von Kleist (1777–1811). Hierfür konzipieren und gestalten wir Ausstellungen, Kataloge und das Museumsjournal. 

— Konzeption
— Beratung
— Corporate Design
— Editorial Design
— Produkt Design
— Buch- und Kataloggestaltung
— Szenografie
— Austellungsgestaltung 

  • Fotos von hiepler, brunier,
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
    1/16 Fotos von hiepler, brunier,

    Ist Literatur ausstellbar und wenn ja, wie die von Heinrich von Kleist? Im Oktober 2013 eröffnet die neue Dauerausstellung „Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung“ des Kleist-Museums in Frankfurt/Oder.

    Das weltweit einzige Kleist-Museum ist Leben, Werk und Wirkung Heinrich von Kleists gewidmet. Es richtet sich an ein breites Publikum. Biographie, Werk und Wirkung werden in der Betrachtung getrennt. Rezeptionszeugnisse, die nur etwas über ihre eigenen Entstehungsbedingungen und ihre eigene Auseinandersetzung mit Kleists Werk aussagen, werden vorrangig in Sonderausstellungen gezeigt. Die Person Heinrich von Kleists präsentiert sich im zeitgeschichtlichen Kontext in den Räumen des Altbaus, das zeitlose Werk Kleists dagegen in den Räumen des Neubaus.

    Die Darstellung des Kleistschen Werkes beruht auf der Tatsache, dass Literatur erst im Leseprozeß, in der Imagination entsteht. Literatur ist daher unsichtbar und eigentlich unausstellbar; sie läßt sich weder in Büchern oder Manuskripten noch in Rezeptionszeugnissen darstellen. Literatur muß erfahren, erlebt werden – auf einer sinnlichen, emotionalen Ebene, die die Vorstellungskraft der Besucher miteinbezieht. Die Ausstellung lädt die Besucher ein, in Kleists persönliche und literarische Welten zu tauchen und sie für sich zu entdecken.

    Panatom hat in einer Arbeitsgemeinschaft mit szenographie valentine koppenhöfer die Ausstellungsgestaltung konzipiert und umgesetzt. Katalog und Drucksachen sowie das Leitsystem des gesamten Museums wurden ebenfalls durch Panatom realisiert.

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    Für die Dauerausstellung „Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung“ des Kleist-Museums in Frankfurt/Oder haben wir einen interaktiven Ausstellung-Guide konzipiert und umgesetzt.

    Der Ausstellungs-Guide zeigt, dass ein elektronischer Guide im Kontext einer musealen Installation dem Besucher mehr bieten kann als ein klassischer Audio-Guide – und dies auf attraktive Art und Weise: Ziel ist es, Komplexes einfach zu vermitteln.
    Der Guide ist ein intelligentes Tablet, welches den Besucher durch die Ausstellung begleitet. Automatisch wird über eine Sensorik erkannt, welchem Thema sich der Besucher gerade in der Ausstellung widmet.

    Hauptfunktion des Kleist-Guide ist die Bereitstellung von Informationen: Der Guide stellt die verschiedenen Stationen, physische Objekte und Texte der Ausstellung durch zusätzliche Inhalte ergänzend, vertiefend und erweiternd dar.

    Verschiedene Stationen und Objekte einer Ausstellung werden mit Inhalten des Guides verknüpft. Eine auf diese Weise verortete Information wird dem Besucher nur angeboten, sofern er sich im näheren Umkreis aufhält. Die Verortung bedeutet somit eine punktuell-räumliche Limitierung von Wissen.

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    Konzeption, Gestaltung von Katalog und Druckmedien zur neuen Dauerausstellung des Kleist-Museums „Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung“. 

    Katalog, Druckmedien

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    HOCKER HEINRICH interpretiert das Material ganz neu und findet einen Ansatz, der auch für die technische Umsetzung eine große Herausforderung stellte. Der Hocker wird in Berlin von Hand gefertigt. Im Verarbeitungsprozess bilden sich individuelle Oberflächenstrukturen durch die jeder Hocker eine einzigartige Zeichnung bekommt und zum Unikat wird. Entworfen wurde HOCKER HEINRICH von Panatom mit Matthias Froböse.

    HOCKER HEINRICH wurde z.B. veröffentlicht im SZ-Magazin, Das Ideale Heim, AD Deutschland, verschiedene Online-Magzine im Bereich Interieur, Art & Architektur (z.B. Minimalissimo, Heldth)

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    Sonderausstellung „Worte, Worte, nichts als Worte. Wortgeschichten von Luther und Kleist.“ im Kleist-Museum. 

    Martin Luthers Werke stehen am Beginn der Entwicklung einer überregionalen deutschen Schriftsprache. Dieser Prozess wurde erst in Heinrich von Kleists Schaffenszeit abgeschlossen. Luthers Sprachmächtigkeit errichtete der deutschen Sprache ein reiches Fundament an Wörtern, Bildern und Stilelementen, das – nach Jacob Grimm – um 1800 "endlich blüthen neuer Poesie" hervorbringen konnte.
    Über Kleist hinaus, der als Verbindungsglied zwischen Neuzeit und Moderne fungiert, verfolgt ein Seitenblick den Weg der Lutherworte in unsere heutige Sprachpraxis: Welchen Veränderungen ist Sprache ausgesetzt? Wie hängen Macht und Sprache zusammen? Welche aktuellen Entwicklungen lassen sich erkennen?

    Die Ausstellung umfasst eine komplexe Rauminstallation, die den Besuchern ein spielerisches (Wieder)Entdecken der lutherischen Sprache und eine interaktive Suche in den Texten erlaubt. Begleitet wird die Ausstellung durch Lesungen, Workshops, Spezialführungen und weitere thematische Veranstaltungen.

    Kuratorin: Barbara Gribnitz, Kleist-Museum
    Gestaltung: Panatom, Berlin

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    Imitierte Kleist Shakespeare? War Shakespeare das Original und Kleist dessen Kopie? Aber woran erkennen wir Original und Kopie eigentlich? An Hand dieser Fragen beleuchtet die Ausstellung das fast vergessene Verhältnis zwischen diesen beiden Klassikern der Weltliteratur und stellt wertvolle Originale – in materieller Hinsicht: Unikate – und Kopien verschiedener Reproduktionsstufen gegenüber.

    „Shakespeare und Kleist: Genie und Nachahmer?“
    Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

    Kuratorin: Barbara Gribnitz, Kleist-Museum
    Szenographie/Grafik: Panatom, Berlin

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    Zu Lebzeiten sind sie sich nie persönlich begegnet. Mit der Ausstellung „Auf den Knieen meines Herzens. Kleist trifft Goethe" finden die deutschen Dichter Heinrich von Kleist (1777–1811) und Johann Wolfgang Goethe (1749–1832) nun zum ersten Mal virtuell zusammen.

    Mit der Konzeption und Gestaltung des Ausstellungsparcours galt es die Irrwege im Leben von Kleist und die reale Schnittmenge beider zu visualisieren. Auch gibt der Ort, Goethes römisches Domizil am Corso, den Rahmen für eine eigene Ausstellungssprache: eine futuristische „Skulptur der Wege".  Raumgebilde, die modern, hart und spitz die missglückten Lebensetappen des Heinrich von Kleist verbildlichen und als Träger für Exponate, Vitrinen und Ausstellungstexte dienen.

    Kuratorin: Barbara Gribnitz, Kleist-Museum
    Szenographie/Grafik: Panatom, Berlin

    • Casa di Goethe, Rom

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    Zu Lebzeiten sind sie sich nie persönlich begegnet. Mit der Ausstellung „Auf den Knieen meines Herzens. Kleist trifft Goethe" finden die deutschen Dichter Heinrich von Kleist (1777–1811) und Johann Wolfgang Goethe (1749–1832) nun zum ersten Mal virtuell zusammen.

    Katalog, Druckmedien