Ist Literatur ausstellbar und wenn ja, wie die von Heinrich von Kleist? – "Rätsel. Kämpfe. Brüche." Das Kleist-Museum widmet sich dem Leben und Werk des in Frankfurt (Oder) geborenen Dichters Heinrich von Kleist (1777–1811). Hierfür konzipieren und gestalten wir Ausstellungen, Kataloge und das Museumsjournal. 

— Konzeption
— Beratung
— Corporate Design
— Editorial Design
— Produkt Design
— Buch- und Kataloggestaltung
— Szenografie
— Austellungsgestaltung 

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    Imitierte Kleist Shakespeare? War Shakespeare das Original und Kleist dessen Kopie? Aber woran erkennen wir Original und Kopie eigentlich? An Hand dieser Fragen beleuchtet die Ausstellung das fast vergessene Verhältnis zwischen diesen beiden Klassikern der Weltliteratur und stellt wertvolle Originale – in materieller Hinsicht: Unikate – und Kopien verschiedener Reproduktionsstufen gegenüber.

    „Shakespeare und Kleist: Genie und Nachahmer?"
    Kleist-Museum, Frankfurt (Oder)

    Kuratorin: Barbara Gribnitz, Kleist-Museum
    Szenographie/Grafik: Panatom, Berlin

  • Fotos von hiepler, brunier,
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
    1/16 Fotos von hiepler, brunier,

    Ist Literatur ausstellbar und wenn ja, wie die von Heinrich von Kleist? Im Oktober 2013 eröffnet die neue Dauerausstellung „Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung“ des Kleist-Museums in Frankfurt/Oder.

    Das weltweit einzige Kleist-Museum ist Leben, Werk und Wirkung Heinrich von Kleists gewidmet. Es richtet sich an ein breites Publikum. Biographie, Werk und Wirkung werden in der Betrachtung getrennt. Rezeptionszeugnisse, die nur etwas über ihre eigenen Entstehungsbedingungen und ihre eigene Auseinandersetzung mit Kleists Werk aussagen, werden vorrangig in Sonderausstellungen gezeigt. Die Person Heinrich von Kleists präsentiert sich im zeitgeschichtlichen Kontext in den Räumen des Altbaus, das zeitlose Werk Kleists dagegen in den Räumen des Neubaus.

     

    Die Darstellung des Kleistschen Werkes beruht auf der Tatsache, dass Literatur erst im Leseprozeß, in der Imagination entsteht. Literatur ist daher unsichtbar und eigentlich unausstellbar; sie läßt sich weder in Büchern oder Manuskripten noch in Rezeptionszeugnissen darstellen. Literatur muß erfahren, erlebt werden – auf einer sinnlichen, emotionalen Ebene, die die Vorstellungskraft der Besucher miteinbezieht. Die Ausstellung lädt die Besucher ein, in Kleists persönliche und literarische Welten zu tauchen und sie für sich zu entdecken.

    Panatom hat in Arge mit szenographie valentine koppenhöfer die Ausstellungsgestaltung und das Leitsystem des gesamten Museums konzipiert und umgesetzt.

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    Designkonzept und Gestaltung des jährlich erscheinenden Journal des Kleist-Museums Frankfurt (Oder)

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    Für die neue Dauerausstellung „Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung" des Kleist-Museums in Frankfurt/Oder haben wir einen interaktiven Ausstellungsguide konzipiert und umgesetzt.
    Der Guide ist ein Tablet-Computer, der dem Besucher je nach Position im Raum vertiefendes Wissen automatisch anbietet.

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    Konzeption, Gestaltung von Katalog und Druckmedien zur neuen Dauerausstellung des Kleist-Museums „Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung" – mit Fotoarbeiten und Retouchen.

    Katalog, Druckmedien

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    Zu Lebzeiten sind sie sich nie persönlich begegnet. Mit der Ausstellung „Auf den Knieen meines Herzens. Kleist trifft Goethe" finden die deutschen Dichter Heinrich von Kleist (1777–1811) und Johann Wolfgang Goethe (1749–1832) nun zum ersten Mal virtuell zusammen.

    Mit der Konzeption und Gestaltung des Ausstellungsparcours galt es die Irrwege im Leben von Kleist und die reale Schnittmenge beider zu visualisieren. Auch gibt der Ort, Goethes römisches Domizil am Corso, den Rahmen für eine eigene Ausstellungssprache: eine futuristische „Skulptur der Wege".  Raumgebilde, die modern, hart und spitz die missglückten Lebensetappen des Heinrich von Kleist verbildlichen und als Träger für Exponate, Vitrinen und Ausstellungstexte dienen.

    • Casa di Goethe, Rom

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    HOCKER HEINRICH interpretiert das Material ganz neu und findet einen Ansatz, der auch für die technische Umsetzung eine große Herausforderung stellte. Der Hocker wird in Berlin von Hand gefertigt. Im Verarbeitungsprozess bilden sich individuelle Oberflächenstrukturen durch die jeder Hocker eine einzigartige Zeichnung bekommt und zum Unikat wird. Entworfen wurde HOCKER HEINRICH von Panatom mit Matthias Froböse.

    HOCKER HEINRICH wurde z.B. veröffentlicht im SZ-Magazin, Das Ideale Heim, AD Deutschland, verschiedene Online-Magzine im Bereich Interieur, Art & Architektur (z.B. Minimalissimo, Heldth)

     

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    Christian Ernst Wünsch (* 31. Oktober 1744 in Hohenstein, Sachsen; † 28. Mai 1828 in Frankfurt (Oder)) war ein deutscher Mathematiker und Physiker. Wünsch studierte in Leipzig bei Morus Medizin und Philosophie. 1784 wurde er zum Professor der Mathematik und Physik an der Frankfurter Universität Viadrina berufen. In Frankfurt war er Mitglied der Freimaurerloge „Zum aufrichtigen Herzen“. (Wikipedia)

    Wir haben ein Postkartenset zu den wunderbaren Tafeln der „Kosmologische Unterhaltungen für junge Freunde der Naturerkenntniß“ entwickelt. Das hochwertige Set mit 12 Kunstdruckkarten, 6 gefütterten Umschlägen und einem Prolog zu den Tafeln in einem gesiebdruckten Stülpdeckelkarton ist bislang im Kleist-Museumshop und online über Panatom Book zu beziehen.

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    Zu Lebzeiten sind sie sich nie persönlich begegnet. Mit der Ausstellung „Auf den Knieen meines Herzens. Kleist trifft Goethe" finden die deutschen Dichter Heinrich von Kleist (1777–1811) und Johann Wolfgang Goethe (1749–1832) nun zum ersten Mal virtuell zusammen.

    Katalog